Chiropraktik


Was ist Tierchiropraktik?


Das Wort Chiropraktik stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“. Die Tierchiropraktik ist eine ergänzende manuelle Behandlungsmethode und bildet einen wichtigen Teilbereich der ganzheitlichen Tiermedizin. Sie dient der Mobilisierung der Gelenke,  v. a. an der Wirbelsäule mit Stimulation des Nervensystems und Wirkung auf den gesamten Organismus. Die Einsatzmöglichkeiten für die chiropraktische Behandlung sind vielfältig und bieten eine Menge Möglichkeiten in der medizinischen Betreuung.  Ebenso wie der Einsatz von Medikamenten, Operationen, Bewegungstherapien und anderen vergleichbaren Methoden gehört die Tierchiropraktik in das Spektrum der medizinischen Behandlungen.

Für Termine sind wir unter der Rufnummer 033201-21589  immer für Sie erreichbar.

 

Chiropraktik

 

Welche Einsatzmöglichkeiten bietet die Chiropraktik?

Die Chiropraktik kann bei vielen Gesundheits- und Rittigkeitsproblemen beim Pferd zum Einsatz kommen, z.B. bei akuten Problemen wie Verspannungen oder Steifheit und bei chronischen Problemen des Halte- und Bewegungsapparates, wie z.B. Spat, Hufrollenentzündungen oder Sehnenproblemen. Eine begleitende Behandlung kann die Heilung unterstützen und sekundär auftretenden Rückenproblemen vorbeugen. Auch zur prophylaktischen Behandlung zur Erhaltung der Gesundheit, der Leistungsfähigkeit des Sportpferdes, nach längeren Operationen, nach langen Hängerfahrten und zur Gesunderhaltung von älteren Pferden ist die chiropraktische Behandlung sehr empfehlenswert.

 

Chiropraktik


Was ist eine Blockade?

Chiropraktiker verstehen unter einer Blockade die funktionelle Fehlstellung eines Wirbels bzw. die eingeschränkte Beweglichkeit seiner Gelenke. Das heißt, der normale Bewegungsspielraum des Wirbels ist eingeschränkt. Liegen Blockaden vor, verliert das Pferd die normale Flexibilität der Wirbelsäule. Als Folge können Steifheit, Muskelverspannungen und eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit auftreten.

 

Chiropraktik


Welche Beispiele für Blockaden gibt es?

Bei Dressurpferden können Blockaden im Lendenwirbelbereich zu schlechter Hangbiegung und mangelnder Losgelassenheit führen. Springpferde mit Blockaden im hinteren Brust- und Lendenwirbelbereich haben Schwierigkeiten über dem Sprung den Rücken aufzuwölben. Sie landen oft im Kreuzgalopp und haben Probleme beim fliegenden Galoppwechsel.Gangpferde mit Blockaden im Kreuzdarmbeingelenk zeigen Taktfehler und haben Schwierigkeiten bei den Übergängen. Sie sind oft an einem festen Rücken mit wenig Muskulatur zu erkennen. Distanzpferde mit Blockaden im Brust- und Halswirbelbereich zeigen oft Rückenempfindlichkeit und Taktfehler. Ein deutlicher Leistungseinbruch sowie ein steifer Hals sind weitere Folgen. Fahrpferde, welche über die Schulter gehen, ausbrechen, Taktunreinheiten zeigen, oder sich schlecht biegen lassen, können eine eingeschränkte Beweglichkeit im Brust- und Lendenwirbelbereich besitzen. Westernpferde mit Blockaden in der Lendenwirbelsäule und im Kreuzdarmbeingelenk biegen sich schlecht, zeigen einseitige Probleme bei Turns und Spins.


Welche Ursachen bedingen Blockaden?

Ursachen für eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke können sein: Trauma, Vollnarkose, Transport, Geburtsprobleme, Bewegungsmangel, Leistung, Reiter mit Sitzproblemen, Beschlag, Sattelunpässlichkeit und zunehmendes Alter des Patienten.

 

Wie sieht eine chiropraktische Behandlung aus?

Wenn eine Blockade zwischen zwei Wirbeln vorliegt, wird die Fehlstellung dieser korrigiert und somit die Beweglichkeit des Gelenkes wiederhergestellt. Die Korrektur der Wirbelstellung erfolgt durch einen extrem schnellen und kurzen Impuls, der mit Händen oder Fingern direkt am Wirbelkörper bzw. den Wirbelfortsätzen ausgeführt wird. Man spricht von einem chiropraktischen Adjustment.

 

Quellen: www.ivca.de

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